Am Sonntagnachmittag kam die Erstvertretung des SSV Steinbrink in den frischli Sport Park.


Die ersten 15 Minuten der Begegnung stellten sich als klassische Abtastphase dar. Nun war es der RSV, welcher als erster ernsthafte Chancen herausspielte. Gleich zweimal spielte sich Luca Özdemir gut frei, scheiterte aber an Schlussmann Herms vom SSV.

Daraufhin kam allerdings Steinbrink besser ins Spiel, übernahm etwas mehr die Kontrolle und konnte sich über die starken Flügel Chancen erarbeiten. Kurz vor der Halbzeit war es erneut Özdemir, der nach Abschlag und starker Kopfballverlängerung durch Bauerschäfer, frei vor Torwart Herms auftauchte, aber erneut scheiterte.
Also ging es mit 0:0 in die Pause.

In dieser zeigte sich der Wettergott wenig gnädig, ein wahrer Wolkenbruch war die Folge, dieser sollte noch bis weit in die zweite Hälfte anhalten.
Gleich nach 10 Minuten folgten auf beiden Seiten Verletzungen.

Beim den Rehburgern kam der zurückgekehrte Selami Caliskan in die Partie. Er war es, der nach einem Ausflug des Steinbrinker Keepers, blitzschnell schaltete und aus gut 25 Metern ins leere Tor traf. Klingt deutlich einfacher, als es tatsächlich war.

In der Folge stellte sich das Spiel eher zerfahren dar, bis Steinbrink mit einem Doppelschlag in der 76. und 77. Minute, jeweils nach Eckball, durch Barg und Meier erfolgreich knipste.
Die Rehburger standen im wahrsten Sinne des Wortes wie begossene Pudel dar.
Kurz vor Schluss stellte der RSV nochmal auf volle Offensive um.

In der Nachspielzeit war es Gerrit Lindeken, der mit einem Freistoß aus rund 30 Metern, einen derart ekligen Ball aufs Tor brachte, sodass er Torwart Herms des SSV durch die Beine glitt. Der stolze, dreifache Papa konnte den Punkt vor den Augen seiner Familie retten.

Letztlich ein durchaus leistungsgerechtes Unentschieden an diesem turbulenten Fußballnachmittag.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.