Die Reserve des RSV Rehburg hat sich im gestrigen Spiel schwerer getan als nötig. Nach einem 0:1 Rückstand konnte man jedoch noch souverän mit 1:4 beim SV Hoyerhagen gewinnen.

Von Beginn an machte die stark ersatzgeschwächte Reserve (insgesamt nur 13 Spieler an Board) des RSV Rehburg Druck auf das Gehäuse des SV Hoyerhagen und erspielte sich Chancen im Minutentakt.

Jedoch scheiterte man entweder am eigenen Unvermögen oder am starken Keeper der Gastgeber. Börn Brunschön, Sebastian Isensee und Martin Bauerschäfer vergaben aus aussichtsreichen Positionen.

In der 16. Spielminute konnte der SVH eine Unachtsamkeit in der RSV-Defensive nutzen und seine erste Chance zum 1:0 Führungstreffer verwandeln. Brain-Daniel Schulz-Foerster erzielte den Treffer.

Der RSV II steckte nicht auf erspielte sich weitere Chancen und kam nur drei Minuten später durch Martin Bauerschäfer zum 1:1 Ausgleich. Danny Kunzmann bediente ihn mustergültig, sodass Bauerschäfer den Torwart umkurven und einschieben konnte (19. Minute).

Weitere Top-Chancen lies der RSV in der Folge liegen. Die Hausherren konnten den Angriffen wenig entgegensetzen.

Nach mehreren Monaten Verletzungspause meldete sich Andre Wenske beim RSV zurück im Spiel. In der 30. Spielminute traf der eigentliche Abwehrspieler, der diesmal die inke Seite beackerte. Sein erstes Tor für den RSV überhaupt und ein ganz besonderes, nach der langen Pause aufgrund einer Hüftverletzung. RESPEKT!

Mit 2:1 aus Rehburgs Sicht ging es in die Halbzeit, wo man einigen Chancen hinterhertrauerte.

Nach dem Wechsel ging das muntere „verpumpen“ auf RSV Seite weiter. So gut wie jeder Spieler konnte sich am Vorbeischiessen üben und so musste der RSV II lange unnötig zittern. Die Hausherren waren über weite lange Bälle durchaus in der Lage noch gefährlich vor das Tor zu kommen, scheiterten jedoch ebenfalls mehrfach kläglich.#

In der 80. Spielminute machte es RSV Spieler Björn Brunschön besser. Nach einem feinem Pass von M. Bauerschäfer netzte Brunschön nach guter Laufarbeit ins rechte Eck ein. Der erlösende Treffer zum vorentscheidenen 3:1.

Kurz vor Schluss konnte auch S. Isensee seine Ladehemmung ablegen, nach dem M. Bauerschäfer ihm uneingennützig den Ball vor dem leeren Gehäuse zuspielte und er lediglich einschieben musste.

Fazit

Insgesamt ein verdientet Sieg, der auch in der Höhe in Ordnung ist. Sollte der RSV II jedoch weiterhin so fahrlässig mit seinen Chancen umgehen wird es gegen den kommenden Gegner SV Rodewald (Anpfiff 15:00 Uhr am 10.10.21 im frischli Sportpark) noch schwerer als es so schon ist.

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