Nico Schröder in Südafrika – Berichte aus Lwandle #3

Nico Schröder ist in Lwandle Südafrika angekommen und hat uns bereits zwei kurze Berichte zukommen lassen. Der Sport-Shop-Hiller, der Nico bei seinem freiwilligen sozialen Jahr finanziell unterstützt, erhielt von Nico vor Kurzem einen ersten großen Rundbrief. Freundlicherweise stellte uns Marcel den Bericht zur Verfügung, den wir hier gern veröffentlichen und in verschiedene Bereiche unterteilen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

LWANDLE, SÜDAFRIKA | AUTOR: NICO SCHRÖDER | Nun ist es also schon Zeit für den ersten von vier großen Rundbriefen. Nochmal zum kurzen Überblick: Ich schicke euch monatlich, bzw. alle zwei Monate, einen kleinen Bericht, wie es bei mir gerade so aussieht. Ob es mir gut geht, ob ich gerade vielleicht eine Krise habe oder ob sonst irgendetwas Besonderes vorgefallen ist. Ungefähr jeden 3. Monat bekommt ihr von mir einen großen Rundbrief, der über mehrere Seiten gehen wird.

In diesem ersten Bericht werde ich ausführlich auf die Vorbereitung, die Vorbereitungsseminare, meine Ankunft, das Township, mein Projekt, meine konkreten Aufgaben im Projekt und auf meinen typischen Tagesablauf blicken und versuchen euch mein Leben hier näher zu erklären, damit ihr einen möglichst großen Einblick bekommt, was es heißt in einem Township in Südafrika zu leben.

 

[toggles accordion=“true“]

[toggle title=“Vorbereitung und Vorbereitungsseminare“ id=“b1″]

Vorbereitung und Vorbereitungsseminare

Als ich im Juni 2016 mein Visum erhalten habe, hieß es dann endgültig: Ich werde für ein Jahr nach Südafrika reisen, um dort einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst zu absolvieren. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht allzu viel über das Land und vor allem nicht viel über die Townships. Zum Glück gibt es im Rahmen des „weltwärts“ Programms zwei Vorbereitungsseminare, eins im Juli und eins im August. Auf diesen Vorbereitungsseminaren kamen alle „weltwärts-Freiwilligen“ der Organisation IN VIA Köln zusammen, um dort auf ihren Aufenthalt in den verschieden Gastländern möglichst gut vorbereitet zu werden. Im Juli trafen sich also rund 40 Freiwillige in Solingen, welche alle Ende August oder Anfang September für ein Jahr nach Argentinien, Chile, Uganda, Tansania oder Südafrika reisen werden. Diese Seminare waren echt klasse, nicht nur weil ich lauter interessante und tolle Menschen getroffen habe und wir irre viel Spaß hatten, sondern auch weil ich von IN VIA echt gut auf mein Auslandsjahr vorbereitet wurde. Ein wichtiger Bestandteil dabei war auch, dass mein Projektleiter Mr. Lundi Mama zu dem ersten Vorbereitungsseminar gekommen ist. Das war natürlich eine super Möglichkeit, um meine ganzen Fragen zu klären und ich habe einen Einblick in das Projekt und das Leben im Township bekommen. Während den beiden Vorbereitungsseminaren wurden einige verschiedene Themen beleuchtet. Zum Beispiel die Kolonialzeit, wie diese heute leider immer noch präsent ist und welchen Schaden sie angerichtet hat, die Aufgaben der heutigen Entwicklungszusammenarbeit, außerdem gab es noch viele Aufgaben und Gesprächsrunden, bei denen sich die Freiwilligen mit sich selbst auseinander setzten. Als ich mich dann Mitte August von den anderen Freiwilligen auf der Entsendefeier verabschiedet hatte und im Zug nach Hause saß, war mir dann erst richtig bewusst, dass es jetzt wirklich bald losgeht. Ich hatte noch ungefähr zwei Wochen Zeit, um die letzten Vorbereitungen zu klären, mich von meinen Freunden und meiner Familie zu verabschieden und natürlich um zu packen, was sich aber als überraschend unkompliziert herausstellte.

[/toggle]

[toggle title=“Reise, Ankunft und die ersten Tage in Lwandle“ id=“b2″]

Reise, Ankunft und die ersten Tage in Lwandle

Am 07.09.2016 machte ich mich dann mit meiner Familie auf dem Weg zum Flughafen in Düsseldorf. Dort traf ich dann auch auf meinen Mitfreiwilligen Niklas, den ich ja auch schon von den Vorbereitungsseminaren kannte.  Am Abend ging es dann los von Düsseldorf nach Istanbul, von dort aus nach Johannesburg und von dort schließlich nach Kapstadt, wo wir von unserem Projektleiter Mr. Mama, unserem Mentor Daniel Botha, den ehemaligen Freiwilligen, die 2015/2016 in dem Projekt waren und an diesem Tag, dem 08.09.2016, ihre Heimreise antraten, empfangen wurden. Außerdem erwartete  uns auch noch ein guter Freund der beiden ehemaligen Freiwilligen, der inzwischen auch ein guter Freund von uns geworden ist. Vom Flughafen fuhren wir dann in das Township Lwandle, was für ein Jahr unser neues Zuhause ist. In den ersten Tagen ging es nun erst einmal darum, das Township kennen zu lernen, sich mit der Umgebung vertraut zu  machen, Leute kennen zu lernen und sich so gut es geht einzuleben. Rückblickend betrachtet hat das gut geklappt, vor allem weil Mr. Mamas Haus sowas wie ein Treffpunkt für viele Leute ist. Es ist offen für jeden. Leute kommen und gehen. Vor allem in den ersten Tagen kamen viele, um uns kennen zu lernen. Aufgrund dessen fiel es uns nicht weiter schwer hier Freunde zu finden, welche uns dann auch mit dem Township vertraut machten.

[/toggle]

[toggle title=“Wohnsituation“ id=“b3″]

Wohnsituation

Unsere Wohnsituation sieht wie folgt aus: Unser Haus steht sozusagen hinter dem von Mr. Mama. Flo, der erste Freiwillige, hat das Haus in dem wir wohnen 2013/2014 selbst gebaut. Die anderen beiden Freiwilligengenerationen haben dann zum Beispiel noch einen Balkon und eine Treppe hinzugefügt. Kochen und Essen ist aber alles in dem Haus von Mr. Mama. Gewaschen wird per Hand. So ganz hab ich das noch nicht drauf mit dem Waschen… meine Klamotten werden zwar einigermaßen sauber und sie riechen auch gut, dennoch werde ich ausgelacht, wenn mich Leute beim Wäsche waschen sehen. So langsam bekomme ich es aber gut hin. Ich hab mir jetzt angewöhnt meine Dreckwäsche jede Woche einmal zu waschen und nicht zu warten bis ich wirklich keine Sachen mehr zum Anziehen habe. Denn wenn man seine gesamte Wäsche waschen muss, dann dauert das echt mehrere Stunden. Ich hab mich aber an alles ganz gut gewöhnt, auch an die vielen Stromausfälle, das Waschen und an die vielen Mücken, die mich jede Nacht stechen.

[/toggle]

[toggle title=“Projekt“ id=“b4″]

Projekt

Unser eigentliches Projekt heißt Silukamva School of Excellence. Es ist eine Tanz-, Musik-, Schauspielschule für Kinder von 6 – 17 Jahren. In erster Linie dreht es sich aber ums Tanzen. Montag bis Freitag von 4 bis 6 Uhr wird geprobt. Geleitet wird das Projekt von Mr. Mama, seiner Frau und einem Tänzer namens Mandla Sixolo, welcher in der ersten Generation des Projektes einer der Kinder war. Mandla arbeitet auch die Choreographien für die Kids aus. Die Proben werden entweder von ihm geleitet oder von uns. Allerdings tanzen wir nicht vor, sondern einer der älteren Kinder übernimmt sozusagen das Vortanzen. Wir passen nur auf, dass alles läuft und außerdem machen wir mit den Kindern Fitness- und Dehnübungen. Des Weiteren gebe ich den Kindern Donnerstags und Freitags Gitarrenstunden. Mein Mitfreiwilliger Niklas bringt ihnen außerdem Basketball bei. Das ist natürlich nicht das einzige was wir machen. Was wir tagsüber sonst noch so machen, würde ich einfach mal als Townshiparbeit zusammenfassen. Dazu gehören halt Sachen wie der Bau des Basketballkorbes oder unsere Arbeit im Museum und der Vorschule. Jeden Donnerstag von 8-12 Uhr arbeiten wir im Lwandle Migrant Labour Museum, dort streichen wir viel, kümmern uns um den Garten oder helfen bei der Organisation von Veranstaltungen im Museum. Jeden Montag von halb 10 bis 12 arbeiten wir außerdem in der Vorschule. Die Vorschule ist nicht unbedingt durchstrukturiert, deswegen ist vieles was wir mit den Kindern machen spontan. Des Weiteren kümmern wir uns noch um den Garten von Mr. Mama, welcher hinter unserem Haus ist. Dort wachsen Karotten, Minze, Lauchzwiebeln und hauptsächlich Spinat, den Mr. Mama auch verkauft. Außerdem besteht ein Teil unserer Arbeit auch darin, verschiedenste Dinge zu bauen und zu gestalten. Manchmal hat Mr. Mama Ideen, was wir denn so machen könnten und manchmal entwickeln wir Pläne, was wir denn gerne machen könnten. Beispielsweise haben wir einen Basketballkorb gebaut und im Moment sind wir dabei mit Mr. Mama eine kleine Bühne vor seinem Haus zu bauen auf der man tanzen kann oder auf der wir Musik-Sessions haben. Außerdem soll sie eine Möglichkeit darstellen, mit der sich lokale Künstler präsentieren können.

[/toggle]

[toggle title=“Essen“ id=“b5″]

Essen

Mit Blick auf das gesamte Township denke ich, dass sich die Menschen hier ungesund ernähren. Es gibt viel fettiges Fleisch, welches man hier bei den Braai-Stations kaufen kann. Dazu gehört traditionelles Essen wie Schafsköpfe, Schafsinnereien aber auch Leber, Hühnerschenkel, Hühnerfüße, Rind- und Schafsfleisch. Ich kann immerhin sagen, dass ich alles schon mal probiert habe, mit Ausnahme des Schafskopfes. Die Innereien sind nicht so mein Fall, Hühnerschenkel kannte ich ja schon und Hühnerfüße schmecken gar nicht so schlecht. Trotzdem esse ich hier sehr wenig Fleisch, denn Mr. Mama ist Rastafarian und deshalb Vegetarier. Das ist sehr gut, denn so ernährt man sich hier automatisch gesünder. Morgens essen wir hier meistens einen Maismehlbrei, also einfach Maismehl in Wasser zum Kochen bringen. Wir essen den Brei am liebsten mit Erdnussbutter, Zucker und Bananen. Schmeckt echt gut und gibt Energie für den Tag, welche man auch braucht denn mittlerweile ist es unglaublich warm geworden und die Sonne ballert in der Mittagshitze. Mittags essen wir eigentlich immer Pommes mit Weißbrot und Tomaten. Die Pommes bekommt man hier von einem Imbiss um die Ecke. Abends wird dann immer gekocht. Es gibt Reis mit Kartoffeln oder Nudeln und dazu noch Bohnen in Tomatensauce. Manchmal kocht man auch noch den Spinat aus dem Garten. An manchen Abenden wird aber auch Umpogoqo gekocht. Das ist auch Maismehl welches in Wasser gekocht wird. Allerdings wird es kein Brei, sondern Umpogoqo besteht aus trockenen, kleineren Klumpen. Das ist man dann mit Milch und Amasi, saurer Milch.

[/toggle]

[toggle title=“Tagesablauf“ id=“b6″]

Tagesablauf

Kein Tag gleicht dem anderen. Aber eine gewisse Struktur ist in meinem Alltag trotzdem zu erkennen. Morgens um 7:30 stehen wir meistens auf (außer montags, da fangen wir erst um 9:30 an zu arbeiten und zwar in der Vorschule). Dann machen wir uns Frühstück und um 8 Uhr fangen wir an zu arbeiten. Entweder wir gehen in den Garten (dienstags und mittwochs) oder wir gehen ins Museum (donnerstags). Ich werde jetzt einfach mal denn typischen Tagesablauf von einem Dienstag bzw. Mittwoch darstellen. Also wie gesagt um 8 Uhr geht’s los in den Garten bis 10 Uhr. Dann machen wir den Abwasch oder nochmal was zu essen haha. Dann von 11 bis ca. 14 Uhr machen wir verschiedene Sachen. Entweder wir arbeiten am Basketballplatz (Fegen, Müll entfernen, Linien ziehen und Löcher mit Beton ausbessern) oder Mr. Mama hat irgendeine Aufgabe für uns. Das können Aufgaben sein wie z.B. Pflastern, Bühne bauen, Streichen oder irgendetwas reparieren. Manchmal gibt es aber auch einfach nichts zu tun und die Zeit nutzen wir dann zum Saubermachen, Wäsche waschen, halt alles was man mal machen muss. Um 14 Uhr wird dann Mittag gegessen. Dann machen wir eine Pause und um ca. 15:30 Uhr planen wir, was wir mit den Kindern machen werden. Um 16 Uhr kommen dann die Kinder. Mit denen machen wir Dehn- und Fitnessübungen. Donnerstags und freitags gebe ich ihnen außerdem Gitarrenstunden und Niklas gibt Basketballstunden. Die Kinder haben alle ein unglaubliches Rhythmusgefühl, deswegen muss ich darauf bei den Gitarrenstunden gar nicht achten. Die Schwierigkeit besteht darin, dass manche noch nicht um die Gitarre rumgreifen können und dass es sehr schwierig ist, die Saiten der Gitarre runter zu drücken. Das kann nämlich ganz schön frustrierend sein, aber ich hoffe einfach, dass sie weiter dran bleiben und fleißig üben. Die Kinder lieben alles was mit Bewegung und Musik zu tun hat. Spiele wie Reise nach Jerusalem kommen deshalb immer gut an. Bei den Basketballstunden bringt Niklas ihnen erst einmal die Basics wie Prellen, Passen und Dribbeln bei. Um 18 Uhr ist das Tanzen vorbei. Danach gehe ich eigentlich zum Fußballtraining, allerdings ist die Saison jetzt vorbei, deswegen musste ich mir was anderes suchen. Ich gehe jetzt öfter laufen, es sind nur ca. 5 km zum Strand und da kann man super laufen. Mr. Mama kommt auch immer mit, wenn er Zeit hat. Er läuft ziemlich schnell. Wenn wir wieder zu Hause ankommen sind, gehe ich mich waschen. Wenn ich damit fertig bin, ist es auch schon ca. 8 Uhr. Danach kochen wir oder ich ruhe mich aus. Dann wird gegessen, noch ein bisschen geredet und um ca. 10 Uhr lege ich mich ins Bett, lese noch ein bisschen oder gucke einen Film auf meinem Laptop und dann wird geschlafen.

[/toggle]

[toggle title=“Freizeit“ id=“b7″]

Freizeit

In meiner Freizeit spiele ich oft mit Niklas Billard, denn im Haus gegenüber von uns steht ein Pooltisch. Da gehen wir am Tag mindestens einmal hin und spielen ein paar Runden. Im Township gibt es viele Tavernen in denen Pooltische stehen, und die meisten Leute hier können richtig gut spielen. Wir haben uns auch schon verbessert und haben sogar die Idee mit ein paar guten Freunden ein Poolteam zu gründen. Ich hoffe echt, dass das klappt. Außerdem spiele ich Fußball in einem der lokalen Teams. Mein Team heißt CF All Stars und Mr. Mama und sein Cousin sind die Manager dieses Teams. Meine Mannschaft besteht ausschließlich aus Spielern aus den umliegenden Townships. Training ist vier Mal die Woche und findet auf einer Sand/Betonfläche statt, Tore sind zwei Steine. Es macht mir unglaublich viel Spaß und meine Mitspieler haben echt was drauf. Ich hab die letzten sechs Spiele mitgespielt, leider ist die Saison aber jetzt vorbei und fängt erst im März wieder an. Niklas macht außerdem Fotos für die Facebookseite des Teams.

Außerdem gehe ich noch joggen, und Gitarre spielen mache ich sowieso immer, wenn ich kann. Unsere Wochenenden bestehen größtenteils aus Feiern in den lokalen Tavernen. Das ist echt klasse, denn so lernen wir viele Leute kennen und die Leute lernen auch uns kennen, weil wir oft darauf angesprochen werden warum wir hier sind. Die meisten Umlungus (Weißen), die hier in Südafrika leben, meiden die Townships. Deswegen sind die Bewohner des Townships sehr erstaunt, wenn sie uns in den Tavernen feiern sehen. Dass ich Gitarre spielen kann, ist ehrlich gesagt ziemlich klasse, denn ich habe ein paar Freunde hier, die unglaublich musikbegeistert sind. Mit denen sitzen wir manchmal abends am Feuer und haben kleine Musiksessions. Ich fange einfach an ein paar Akkorde zu spielen auf die ich gerade Lust habe, dann steigt jemand mit den Trommeln ein und dann fängt meistens jemand an zu rappen und zu singen. Alles ist komplett improvisiert und hört sich richtig gut an und es macht einfach wahnsinnig viel Spaß mit ihnen zu musizieren. Ich versuche mal demnächst ein paar Videos davon zu bekommen, so dass ich euch, wenn ich wieder da bin, mal zeigen kann, wie sich das so anhört. Ich habe einen guten Freund hier, der ein ziemlich guter Rapper und Sänger ist. Immer wenn er in unser Haus kommt, soll ich etwas spielen und er improvisiert dann. Jedes Mal. Einmal hat jemand davon ein Video gemacht und es auf Facebook gestellt, wenn ihr also Interesse habt das mal zu sehen, dann geht einfach auf meine Facebook-Seite und schickt mir eine Freundschaftsanfrage, sofern noch nicht geschehen, wenn ich die dann angenommen habe, sollte das Video auf meiner Seite erscheinen.

[/toggle]

[toggle title=“Was gibt’s neues?“ id=“b8″]

Was gibt’s neues?

Am 15. Dezember haben Niklas, Mr. Mama und ich uns auf den Weg in das ca. 900 Kilometer entfernte Bisho, Eastern Cape, gemacht. Mr. Mama ist hier groß geworden und seine Familie lebt hier. Eastern Cape ist definitiv anders als Western Cape. Hier ist alles viel ländlicher und weitläufiger. Hier werden wir jetzt für ein paar Monate bleiben. Wir werden wahrscheinlich an den örtlichen Schulen arbeiten. Darüber werde ich euch bald mehr berichten.

So, ich hoffe ihr habt einen kleinen Einblick in mein Leben hier bekommen. Anfang Februar wird übrigens schon das Zwischenseminar sein. Bei diesem treffen wir uns für eine Woche mit anderen Freiwilligen in Kapstadt und tauschen uns aus und reflektieren das erste halbe Jahr.

[/toggle]

[/toggles]

Vielen Dank an Nico für den ausführlichen Bericht und Sport-Shop-Hiller für die Bereitstellung. Wir wünschen Nico weiterhin viel Spaß, Erfolg und weiterhin viele positive Erfahrungen in Südafrika.

 





Über Nico Schröder:

Nico Schröder (18 Jahre), Sohn von 2. Herrentrainer Uwe Schröder, großes Fußballertalent aus Rehburg, derzeitiger Spieler des Landesligisten SV BE Steimbke hat gerade sein Abitur erfolgreich beendet. Ab September 2016 reist er für ein Jahr nach Südafrika um dort ehrenamtlich einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst zu absolvieren. Er hofft auf neue Erfahrungen und möchte auch dort neue Freunde gewinnen. Auf unserer Homepage berichtet er in regelmäßigen Abständen vom „schwarzen Kontinent“.

Das Projekt:

Silukamva – School of Excellence und Sinebongo bilden einen Verein, der 2009 gegründet wurde. Das Projekt befindet sich in einem Township namens Lwandle, südöstlich von Kapstadt in der Nähe der Küste. Kinder und Jugendliche im Alter von 6- 17 Jahren aus benachteiligten Milieus können dort nach der Schule an diversen Aktivitäten teilnehmen, wie z.B.: Tanz-, Schauspiel,- Musik-, Schreib- und Sportstunden, Nachhilfeunterricht oder auch Beratungen bei unterschiedlichen Problemlagen und Auseinandersetzungen mit Themen wie Drogenmissbrauch, Gewalt, Sexualität, Schwangerschaft und Aids.

Ziel des Projekts ist es, kindern und Jugendlichen aus dem Township bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven zu unterstützen und einen besseren Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Nico arbeitet im Rahmen seines Projekts hauptsächlich an den o.g. Angeboten mit. Außerdem zählen zu seinem Aufgabenbereich noch die Organisation von diversen Events, Instandhaltung der Schule und des Gartens und die Mitarbeit im Bereich Fundraising (z.B. Briefe an Sponsoren erstellen).

2017-01-03T10:43:09+00:00