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Am vergangenen Sonntag unterlagen unsere Damen dem Bezirksligaabsteiger aus Steimbke in einer packenden Partie mit 4:3.

(MaBe) Der für die Partie angesetzte Schiedsrichter erschien nicht, so dass kurzerhand ein Steimbker Zuschauer mit 15 minütiger Verspätung das Spiel anpfiff. Pünktlich zum Anpfiff begann es dann auch zu regnen, was unseren Damen auf dem ohnehin ungewohnten Geläuf (Kunstrasen) zusätzliche Schwierigkeiten bereiten sollte.

Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern, welche sich mit einem sehr sicheren Kombinationsspiel einige zum Teil hochkarätige Chancen erarbeiteten. Umso größer war der Jubel, als Julia Laufer in der 28. Spielminute nach einem langen Ball von Kira Aderhold zum zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften 0:1 traf.

Die Gastgeber ließen sich durch das frühe Gegentor aber nicht beirren und kamen weiterhin zu sehr guten Torchancen, die aber allesamt fahrlässig vergeben oder durch die Rehburger Torfrau Claudia Wieczorek vereitelt wurden.

So sollte in der 37. Spielminute wiederum durch Julia Laufer das 0:2 fallen. Bei einem langen Abschlag von Claudia Wieczorek verschätzten sich die Steimbker Verteidiger, sodass die Rehburger Stürmerin nur noch die Torfrau vor sich hatte und diese Chance eiskalt nutzte.

Die Steimbker drängten unsere Damen in Folge dessen noch mehr in die eigene Hälfte, verpasste aber eine der zahlreichen Chancen zum Anschlusstreffer zu nutzen. Für unsere Damen gab es nur gelegentliche Entlastungen nach vorn, ansonsten konzentrierte man sich nur noch auf die Defensive.

Durch einen schönen Fernschuss aus knapp 20 Metern trafen die Steimbker in der 40. Minute zum verdienten 1:2 Anschlusstreffer. Die Freude hielt jedoch nur kurz, da Julia Laufer in der 42. Minute nach einem Zuspiel von Tabea Neiße den Ball abermals ins Steimbker Tor beförderte. Mit diesem 1:3 ging es dann auch in die dringend benötigte Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Steimbker weiterhin in Spiellaune, von Müdigkeit seitens der Gastgeber war nichts zu spüren. Zahlreiche weitere Chancen wurden freistehend vor dem Rehburger Tor vergeben, ehe es in der 53. und 60. Spielminute gelang die Rehburger Defensive zum viel umjubelten 3:3 zu überwinden.

Unsere Damen wurden in der Folge wieder etwas mutiger und erspielten sich noch zwei gute Konterchancen, welche durch die souverän agierende Steimbker Torfrau vereitelt wurden.

Ein klares Rückspiel der Steimbker Verteidigerin, welches die Torfrau aufnahm, übersah der „Schiedsrichter“ leider.

Die Kräfte auf Seiten der Rehburger schwanden zunehmend und man konzentrierte sich fortan nur noch auf das Verteidigen. Dennoch kamen die Steimbker noch zu mehreren Chancen und nutzten ihre letzte Chance in der 91. Spielminute zum umjubelten 4:3 Siegtreffer.

Auch wenn sich unsere Damen für diesen 90 minütigen Kampf nicht belohnen konnten, so stimmt diese Vorstellung positiv für die kommenden Aufgaben gegen Linsburg (27.09.) und Husum (18.10.).

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